Astrologie und Astronomie

Von Rebekka Carlow (10 Jahre)

Eine Galaxie besteht aus vielen Sternen, hier NGC 1569; Quelle: ESA, NASA and Peter Anders (Göttingen University Galaxy Evolution Group, Germany) Die beiden Begriffe Astrologie und Astronomie werden häufig verwechselt, obwohl sie eigentlich völlig verschieden sind.

In der Astrologie befasst man sich hauptsächlich mit Sternbildern. Es gibt sehr viele Sternbilder, die aber jeweils nur zu bestimmten Zeiten sichtbar sind. Ein Beispiel dafür ist der Drache. Er ist eines der ältesten Sternbilder überhaupt, hat aber nur eine schwache Leuchtkraft. Die bekanntesten Sternbilder sind vermutlich die Sternzeichen. Es gibt 12 davon:

1. Jungfrau,
2. Steinbock,
3. Krebs,
4. Stier,
5. Wassermann,
6. Schütze, 7. Widder,
8. Fische,
9. Löwe,
10. Skorpion,
11. Waage
und 12. Zwillinge.
Jedes dieser Sternzeichen ist einen bestimmten Monat lang sichtbar.

Der Saturn-Mond Rhea; Quelle:NASA/JPL/Space Science Institute In der Astronomie hingegen, erforscht man das Universum, dessen Sterne, Planeten, Monde und Meteoriten deren Entstehung und aus was sie bestehen, deren Ende und zu was sie schließlich werden. Beispielsweise werden Sterne zu Schwarzen Löchern, weißen Zwergen oder Roten Giganten). Sterne sind glühendheiße Energiekugeln und können alle möglichen Farben haben. Sonnen sind ebenfalls Sterne. Anders ist es da bei Planeten. Diese sind nähmlich keine Energiekugel, sondern bestehen entweder aus fester Materie (beispielsweise Eis, Gestein oder Metallen wie etwa Eisen)- dazu gehören die Planeten Venus, Mars, Erde, Pluto, Neptun und Merkur- oder sie bestehen aus Gas. Zu den Gas-Planeten gehören Jupiter, Saturn und Uranus. Monde sind Gesteinsbrocken, die durch das All flogen, von der Schwerkraft größerer Planeten angezogen wurden und jetzt in deren Umlaufbahn schweben.

Das einzige, was Astrologie und Astronomie also gemeinsam haben, sind die Sterne, und das Universum in denen sie leben.