Energiesparlampen gehören zur Gruppe der Leuchtstoffröhren. Sie haben keinen Glühdraht wie die Glühlampen, sondern beinhalten ein Gas, das durch den angelegten Strom zu leuchten beginnt.
Was wir allerdings sehen, ist nicht das Licht, das von dem Gas ausgesendet wird.
Das Gas selbst leuchtet nämlich in einem Farbbereich den wir Menschen nicht sehen können und zwar im UV-Bereich. (Der für uns sichtbare Farbbereich reicht von Rot über Gelb nach Blau und der UV-Bereich liegt jenseits des blauen Lichts.)
Zwar können wir Menschen das UV-Licht nicht sehen, aber das UV-Licht kann andere Materialien dazu anregen, selbst wieder Licht auszusenden. Diesen Effekt hast Du vielleicht auch schon gesehen und zwar leuchten alle weißen Gegenstände unter UV-Licht hell auf. Genauso funktioniert nun auch die Energiesparlampe, denn an der Innenseite der Röhre befindet sich eine dünne Schicht eines Materials, das sehr helles Licht aussendet, wenn es mit UV-Licht bestrahlt wird. Dies ist der Leuchtstoff, daher auch der Name Leuchtstoffröhre.
Die Energiesparlampen haben zwei Vorteile gegenüber den normalen Glühlampen:
- Sie verbrauchen weniger Strom;
- Sie halten länger.
Es gibt aber auch Nachteile:
- Ihr Licht erscheint relativ kalt und die Lampen flimmern (dies ist für manche Menschen sehr unangenehm, denn sie bekommen Kopfschmerzen davon);
- In den Lampen ist Quecksilber enthalten. Dies ist ein giftiges Metall und deshalb müssen die Leuchtstoffröhren besonders entsorgt werden und können nicht einfach auf den Müll geworfen werden.