Tania Christiansen hatte schon einmal eine Lösung. Denn in Wirklichkeit sind Sterne ganz weit entfernte Sonnen und genau so wie auf unserer Sonne gibt es auf den Sternen Explosionen. Das sieht für uns auf der Erde so aus, wie ein Flackern.
Es sind aber nicht nur die Explosionen auf der Oberfläche der fremden Sonnen, ein anderer Grund liegt in unserer Atmosphäre.
Warme Luft ist leichter als kalte Luft und steigt nach oben, dabei vermischt sie sich mit der kalten Luft aus den höheren Luftschichten. Diese Vermischung warmer und kalter Luftschichten ist nicht gleichmäßig, sondern verläuft völlig unregelmäßig. So entstehen richtige Luftwirbel, wie bei Wirbelstürmen. In der warmen Luft sind nun weniger Atome vorhanden sind als in der kalten Luft. In der Wissenschaft heißt dies, dass die warme Luft eine geringere Dichte hat als die kalte Luft. Trifft nun ein Lichtstrahl eines Sterns auf ein Atom, so wird kann das Licht ungehindert hindurch, sondern wird etwas abgelenkt. In den Bereichen mit der kalten Luft und mit mehr Atomen, wird das Licht der Sterne nun stärker abgelenkt als in denen mit der warmen Luft. Das Licht muss nun also durch Bereiche unterschiedlicher Dichte hindurch und wird unterschiedlich stark abgelenkt (gestreut). Da diese Bereiche unterschiedlicher Dichte ständig ihre Position in der Atmosphäre verändern, kommt es zu dem Funkeln der Sterne.