Wie entsteht der Wind?

Wetterkarte Wind ist nichts anderes als bewegte Luft und die Luft setzt sich in Bewegung, wenn ein Luftdruckunterschied besteht. Diese Luftdruckunterschiede sind auf einer Wetterkarte gut zu erkennen. Hochdruckgebiete haben einen hohen Luftdruck, Tiefdruckgebiete einen niedrigen Luftdruck. In den Gebieten mit hohem Luftdruck sind mehr Luftteilchen, als in denen mit niedrigem Luftdruck. In dem die Luftteilchen von dem Hochdruckgebiet zu dem Tiefdruckgebiet strömen, wird ein Druckausgleich hergestellt und dadurch entsteht der Wind.

Du kannst auch selbst Wind erzeugen. Blase einmal einen Luftballon auf und lass dann die Luft daraus wieder entweichen, schon entsteht ein Wind oder Luftstrom. Du hast dabei nichts anderes gemacht als ein Hochdruckgebiet hergestellt, nämlich den Luftballon, und die Luft entweicht in das Tiefdruckgebiet, nämlich die Umgebung.

SeitenwindWenn Du schon einmal am Meer warst, hast Du dich vielleicht gewundert, dass ständig ein mehr oder minder starker Wind geht. Dieser hat seine Ursache in der unterschiedlichen Erwärmung von Land und Meer. Wenn tagsüber die Sonne scheint, wird das Land und die darüber befindliche Luft stärker aufgeheizt als das Meer und die Luft darüber. Wärmere Luft dehnt sich aus und steigt nach oben, in den frei werdenden Raum strömt kalte Luft nach. Dadurch entsteht ebenso Wind. Übrigens kühlt das Land in der Nacht schneller ab, als das Meer und so dreht sich das Verhältnis von kalter und warmer Luft in der Nacht um. Deshalb bläst an der Küste ständig ein Wind.

Die Hoch- und Tiefdruckgebiete entstehen durch die unterschiedliche Erwärmung der Erde, also wie über dem Wasser und dem Meer. So kann man auch sagen, dass der Wind durch die Sonne und deren Wärme erzeugt wird.